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Pünktlich zu den Stadtjubiläen „1200 Jahre Magdeburg“ (2005) und „1200 Jahre Halle“ (2006) erschien die zweite erweiterte Auflage der „Architektouren durch Sachsen-Anhalt“.
Vorgestellt werden thematische Touren durch die drei größten Städte Sachsen-Anhalts, die Landeshauptstadt Magdeburg, Halle (Saale) und Dessau mit ihren Beiträgen zur Architektur des 20. Jahrhunderts. Den ungeheuren Reichtum des mitteldeutschen Kulturraums beweisen allein die vier Stätten des UNESCO-Welterbes, die auf dem Territorium des heutigen Sachsen-Anhalts beheimatet sind. Die Vielfalt des kulturellen Erbes wird jedoch besonders deutlich, wenn man den Blick auf jede einzelne dieser Kulturstätten richtet.
Die Welterbe-Stadt Quedlinburg, berühmt wegen ihrer Fachwerkhäuser und der Stiftskirche, führt zurück zu den Anfängen eines deutschen Staates, zur Wiege mittelalterlicher Baukunst, den vielen Kirchen und Klöstern entlang der Straße der Romanik, zurück zu Otto I., der 962 zum Kaiser gekrönt wurde und Magdeburg zu seiner Lieblingspfalz erkor.
Die Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben sowie das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, ebenfalls Stätten des Welterbes, weisen Sachsen-Anhalt als Land der Reformen aus. So die Reformation Martin Luthers, die im 16. Jahrhundert Europa in seinen sozialen und politischen Strukturen verändern sollte, und die Zeit des Frühklassizismus als Vorläufer modernen bürgerlichen Denkens. Unter der Herrschaft des aufgeklärten Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau wurde eine ganze Landschaft wie auch die sozialen Beziehungen der Menschen zum Gegenstand der Gestaltung, ein geistiger Nährboden, auf dem 150 Jahre später unter den Bedingungen einer aufstrebenden Industrieregion die Ideen des Bauhauses wachsen konnten.
Wie keine zweite Institution hat das Bauhaus in Dessau, vierte Stätte des Welterbes in Sachsen-Anhalt, Architektur und Design der Neuzeit weltweit beeinflusst. Aber die Moderne in Sachsen-Anhalt ist mehr als das Bauhaus. Von Magdeburg ging in den 1920er Jahren ein „Frühlicht“ aus. Sozial orientierter Städtebau, weitsichtige Planung und vorbildliche Siedlungsbau wirken noch heute.
Halle zeigt beispielhaft, wie moderne Architektur ihren Beitrag zur Entwicklung einer lebenswerten, zukunftsfähigen europäischen Stadt in kultureller Vielfalt leisten kann. Auf die Entwicklung der Industriekultur in Mitteldeutschland und deren Transformation in die heutige Zeit, deren bedeutendstes Beispiel die ehemalige Tagebauregion Goitzsche ist, kann nur hingewiesen werden. In den folgenden Punkten werden Auszüge aus der Broschüre genauer dargestellt. zurück


Autoren: Petra Heise, Marie Neumüllers, Prof. Ralf Niebergall
Impressum der Broschüre Seite 93



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